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Die nächste CPU-Generation: Diese Möglichkeiten bietet der IBM Power10-Prozessor

Gegen Ende nächsten Jahres, also 2021, soll die zehnte Generation des IBM Power Prozessors die Rechenzentren und Server dieser Welt erreichen. Seine Bezeichnung: IBM Power10.

Seine Daten: 

  • Strukturbreite: 7 Nanometer (Power9-CPU: 14 Nm)
  • Anzahl der Transistoren: 18 Milliarden (Power9: 8 Milliarden)
  • maximaler Arbeitsspeicher pro CPU: 4 Terabyte
  • maximale Kerne pro Prozessor: bis zu 30 (Power9: bis zu 22)
  • Anzahl der Threads pro dualem Chip: 240 Threads

Neben diesen sehr beeindruckenden Zahlen wartet der IBM Power10 Prozessor mit zahlreichen Funktionen und Merkmalen auf, die vor allem Cloud Service Provider und Rechenzentrumsbetreiber neue Möglichkeiten eröffnen sollen. Dazu zählen neue und verbesserte Speicherkonzepte genauso wie robuste und innovative Sicherheitsfeatures. Damit lassen sich vor allem Multi- und Hybrid-Cloud-Infrastrukturen besser schützen. Zu den neuen und verbesserten Features zählen im Einzelnen:

Schnelle und CPU-übergreifende Speicherverbindungen des Power10

Die PowerAXON-Schnittstelle, die einerseits mehrere Prozessoren miteinander und andererseits die CPU mit anderen Chips verbinden kann, weist eine Bandbreite von bis zu 1 Terabyte/Sekunde auf. Zudem beherrscht das Interface mehrere Protokolle, was zahlreiche Einsatzmöglichkeiten erlaubt. Darüber hinaus versteht sich PowerAXON Auf das sogenannte Memory Clustering. Damit kann jeder Prozessor auf die Speicherbereiche anderer Prozessoren zugreifen. Im Gegensatz zu vergleichbaren Techniken wie NVlink von NVIDIA sind damit Zugriffszeiten im Nanosekunden-Bereich möglich, was Datenzugriffe rein rechnerisch um den Faktor 1.000 erhöht (NVlink: Millisekunden).

Dahinter verbirgt sich eine Technik, die sich „Memory Inception“ nennt. Wie der Begriff schon vermuten lässt, sollen damit vor allem KI-basierte Anwendungen beschleunigt werden, indem sich wie dargestellt Speichercluster aufbauen lassen, die im Petabyte-Bereich angesiedelt sein werden. Das ist vor allem für datenintensive Machine-Learning-Methoden nützlich. Damit lässt sich laut IBM das maschinelle Lernen verbessern und beschleunigen.

Speicherbereiche von 4 Terabyte pro CPU-Sockel

Gleichzeitig unterstützt Power10 das Open Memory Interface (OMI). Damit lassen sich pro CPU-Sockel bis zu 16 Speicherbausteine vom Typ DDR5 ansprechen, woraus sich die maximale Ausbaustufe von 4 Terabyte ergibt, und das bei einem maximalen Datendurchsatz von 410 Gigabyte/Sekunde. Das wird vor allem datenintensive Anwendungen erheblich beschleunigen und eröffnet zahlreiche Anwendungsszenarien.

Transparente Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des Speichers

Interessant und innovativ sind auch die neuen und verbesserten Sicherheitsfeatures, mit denen der IBM Power10-Prozessor aufwartet. Dazu gehört beispielsweise die transparente RAM-Verschlüsselung TME (Transparent Memory Encryption). Damit sollen Daten besser geschützt werden können, die sich in nicht-flüchtigen Speicherbereichen befinden. Das wird helfen, logische Partitionen und Cloud-Container unangreifbarer machen.

Hierbei kommt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz, die den Zugriff von Speicherinhalten besser nach außen abschotten soll. Zudem will IBM mit dem Power10-Prozessor die Zahl der AES-basierten Verschlüsselungseinheiten vervierfachen. Damit kann die CPU deutlich schneller Daten verschlüsseln und ist gleichzeitig besser für künftige kryptografische Methoden gerüstet.

Power10-Prozessor ist partiell „Made in BaWü“

Schön am Power10-Prozessor (was auch für seine Vorgänger gilt) ist eine erhebliche Beteiligung des IBM-Forschungslabors im schwäbischen Böblingen. Dort kümmern sich die zuständigen Entwickler um Bereiche wie die Prozessorverifikation und -validierung. Zudem stammt die Speicherverschlüsselung aus dem IBM-Labor sowie andere logische Einheiten des Power10.

Möchten Sie weitere Informationen zu IBM Power 10? Dann melden Sie sich: Herr Selim Sahin, sahin@wits.gmbh, Tel. 089 4141608-56.

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Wilsch IT-Services auf der POW3R

Es ist die Fachmesse für IBM i. Am 5.5.20 und 6.5.20 ist dieses Mal alles anders. Zum ersten Mal findet die Messe POW3R in digitaler Form statt. Wir die Wilsch IT-Services sind mit am Start. Auf unserem digiteln Messestand zeigen wir Ihnen Videos zu IBM Power i Wartung, Managed Service und Monitoring. Verfolgen Sie auch unseren Vortrag zum Thema Digitalisierung mit der Microsoft Azure Cloud am 6.5. von 9:45 Uhr bis 10:25 Uhr.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.midrange-events.de/va/pow3r-digital/